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Cologne Boxing World-Cup: Frühere BVBW-Athletin Leonie Müller nach klarem Sieg gegen Apetz strahlende Turniersiegerin

Köln. Die Deutsche Meisterin Leonie Müller, frühere mehrfache Titelträgerin aus den Reihen des Box-Verbands Baden-Württemberg (BVBW), glänzte erneut beim Cologne Boxing World-Cup in der Kölner Motorworld.

Die Silbermedaillengewinnerin des Vorjahres aus dem baden-württembergischen Ostfildern, die nach wie vor am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar (OSP) in Heidelberg trainiert, aber inzwischen dem hessischen TG 75 Darmstadt angehört, zeigte bereits im Halbfinale der Klasse bis 69 Kilogramm gegen Stefanie von Berge (NRW/SC Colonia Köln) eine starke Leistung.

Überglücklich über ihren Sieg gegen die leicht favorisierte von Berge traf Müller im deutsch-deutschen Finale am Samstag, 13. März, auf die erfahrene Titelfavoritin Nadine Apetz aus Köln - und gewann erneut bei diesem Turnier, und das einstimmig mit 5:0. Müller wurde sekundiert von Gunnar Berg (OSP) und Achim Böhme (BVBW).

Neben Leonie Müller sorgten weitere deutsche Athleten für Überraschungen im Weltklassefeld (siehe unten). Doch setzten sich die Favoriten unter den Gästen allesamt erwartungsgemäß in ihren Gewichtsklassen durch.

Boxen wie von anderem Stern

So holten die international bereits hochdekorierten oder hochgehandelten Bilal Bennama (52 Kilogramm, Frankreich), Keno Machado (81, Brasilien), Aibek Oralbay (91, Kasachstan) und der auch aufgrund seiner Leichtfüßigkeit und Meidbewegungen begeisternde Kamshybek Kunkabayev (+91, Kasachstan) jeweils den Turniersieg. Sie zeigten olympisches Boxen wie von einem anderen Stern.

Dies galt bei den Frauen auch für die überragende Goldgewinnerin Beatriz Ferreira (60 Kilogramm, Brasilien) sowie Nouchka Fontijn (75, Niederlande).

Neben den beiden deutschen Frauen-Goldmedaillen für Weltergewichtlerin Leonie Müller aus Ostfildern bei Stuttgart und Maxi Klötzer (51 Kilogramm, Sachsen) gab es Silber für Ornella Wahner (57, Mecklenburg-Vorpommern) und Nadine Apetz (69, NRW) sowie Bronze für Zaina Nasser (57, Berlin), Gina Spranger (60, Sachsen), Lena Büchner (60, Niedersachsen), Stefanie von Berge (69, NRW), Christina Hammer (75, NRW) und Sarah Scheurich (75, Mecklenburg-Vorpommern).

Wo das Feld weniger stark von Weltklasseleuten gespickt war, blieb Platz für andere Namen.

So finden sich unter weiteren deutsche Finalsiegern und Medaillengewinnern einige Athleten, die wie Leonie Müller am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg trainieren:

Goldmedaille: Magomed Schachidov (OSP Heidelberg/LV Bayern, 69 Kilogramm) und Kevin Boakye-Schumann (75, Mecklenburg-Vorpommern). Silber holte sich Deniel Krotter (Mecklenburg-Vorpommern, 69). Bronze gewannen Hamsat Shadalov (Berlin, 57), Nick Bier (Niedersachsen, 69), Andrej Merslyakov (OSP Heidelberg/LV Bayern, 75), Alexander Okafor (OSP Heidelberg/LV Hessen, 81), Ben Ehis (81, NRW), Ammar Riad Abduljabbar (Hamburg, 91), Dariusz Lasotta (NRW, 91), Nelvie Tiafack (NRW, +91 Kilogramm).

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Nach ihrem starken 5:0-Finalsieg in Köln gegen Nadine Apetz aus Köln zeigte sich Leonie Müller (TG Darmstadt) vom OSP Rhein-Neckar überglücklich. Screenshot fight 24.tv
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Leonie Müller (in Blau) im Finale gegen Nadine Apetz. Screenshot www.fight24.tv
Die letzten Sekunden des von www.fight24.tv ebenso tadellos übertragenen Halbfinalkampfes von Leonie Müller (in Rot) gegen Stefanie von Berge (NRW).
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Riesenfreude bei Leonie Müller nach der Siegverkündung. Screenshot fight 24.tv
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