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Aktuelles

Corona-Taskforce des Boxverbands Baden-Württemberg aktualisiert jüngste Empfehlungen zum Trainingsablauf

Salem/Villingen-Schwenningen. Aufgrund von Rückmeldungen auf den Beitrag vom 27. Mai auf dieser Seite sowie von Erfahrungswerten aus der Praxis, der aktuellen Sichtweise der Spitzenverbände und nach Rücksprache mit Verbandsarzt Martin Jäger hat die Corona-Taskforce des Boxverbands Baden-Württemberg (BVBW) die Verfahrensweise geändert, wie zu reagieren ist, wenn ein Teilnehmer auf dem BVBW SARS-Fragebogen (Anlage 2) eine Frage mit Ja beantwortet.

Zudem wird im Folgenden beispielhaft aufgeführt, welchen Aufwand für ein Training zu betreiben ist.

Hier die aktuelle Vorgehensweise, welche auch in den Trainingsstandards erfasst ist. Alle Vereine sind aufgerufen, ausschließlich den Trainingsstandards vom 28. Mai 2020 zu verwenden.

Auszug Vereins-Trainingsstandards:

è  In allen anderen Fällen (Nichterfüllung einer der täglichen Bedingungen) wird wie folgt verfahren:

à            Die betroffene Person (Trainer, Betreuer, Athlet) wird mit sofortiger Wirkung 14 Tage oder bis zur Freigabe durch eine der u.g. Stellen vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen.

à            Sofortige Mitteilung und Abklärung des Sachverhalts mit den hierfür zuständigen Stellen.

Namentlich benannt: Medizinische Institution, kommunale Behörde, Trägerverein, zuständiger Arzt und/oder Verband.

à            Die Daten der KOMPLETTE Trainingsgruppe, welche in den letzten 14 Tagen vor Ereignis Kontakt zum betroffenen Athleten/-in/Trainer/Betreuer hatte, werden gesondert aufbewahrt. Die Trainingsgruppe wird über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und sensibilisiert.

è  Im Falle eines bestätigten Verdachtsfall oder Erkrankung an COVID-19 der o.g. Person ist wie folgt zu verfahren:

à            Die betroffene Person (Trainer, Betreuer, Athlet) wird mit sofortiger Wirkung bis zur Freigabe durch den zuständigen Arzt und die zuständige Behörde vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen. Von Besuchen ist abzusehen.

à            Die KOMPLETTE Trainingsgruppe, welche in den letzten 14 Tagen vor Ereignis Kontakt zum betroffenen Athleten/-in/Trainer/Betreuer hatte, wird 14 Tage vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen. Dieser Personenkreis bleibt bis auf weitere Anweisung seitens der medizinischen Verantwortlichen in häuslicher Quarantäne.

à            Sofortige Mitteilung an die o.g. medizinischen Verantwortlichen des Standorts.

à            Sofortige Mitteilung an die zuständigen Behörden in Absprache mit med. Verantwortlichen.

à            Sofortige Mitteilung an Trägerverein und zuständigen Verband.


Beispiel Aufwand Training

Einmal wöchentlich:

1. Alle Teilnehmer (auch Trainer) erhalten Montags die Anlagen 1, 2 und 3 und füllen diese aus.

2. Der Trainer erhält Montags zusätzlich den Trainingsstandard und die Anlage 6.

3. Die Teilnehmer (auch Trainer) geben alle die Anlage 1 montags unterschrieben ab. Diese wird beim Trägerverein für 4 Wochen archiviert.

4. Am Ende der Woche sammelt der Trainer alle Dokumente ein und verwahrt diese beim Trägerverein für 4 Wochen.

5. Die Anlage 6 wird in Kopie an den BVBW versendet.

täglich:

1. Trainingsplanung. Was habe ich vor und wo? (In-/Outdoor, festes 10m² o. bewegtes Training 40m²).

2. Eingrenzung und Organistion des Teilnehmerfelds auf entsprechende m² Zahl.

3. Vorbereitung Trainingsstätte. (Hygienemittel, Belüftung, Abgrenzungen, etc.)

4. Belehrung der Teilnehmer zu allen Trainingsstandards.

5. Alle Teilnehmer (auch Trainer) füllen täglich die Anlage 2 aus.

6. Der Trainer prüft täglich bei allen Athleten die Anlage 2.

7. Der Trainer prüft täglich bei sich und bei allen Athleten die Temperatur.

8. Der Trainer trägt täglich Datum, Uhrzeit, Name Teilnehmer, Trainingsort und Ergebnis der Gesamtprüfung (negativ/positiv) in Anlage 6 ein.

Datenschutz:

Hier geht´s zur aktuellen Rechtslage bezüglich Datenschutz.

Foto: Jaschke
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