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Shutdown verlängert: Dringender Aufruf an die Vereine, disizpliniert zu bleiben und Alleingänge zu unterlassen

Salem/Villingen-Schwenningen. Im dritten Monat der Pandemiekrise in Deutschland teilen Präsident Uwe Hamann und Sportdirektor Oliver Vlcek heute, 20. Mai, im Namen der Corona-Taskforce des Boxverbands Baden-Württemberg (BVBW) mit:

Der Shutdown des BVBW wird für folgende Bereiche bis zum 30. Juni 2020 (vorbehaltlich neuer gesetzlicher Regelungen) in folgenden Bereichen verlängert:

- offizielle Wettkämpfe im olympischen Boxsport
- Startgenehmigungen
- Trainingslager / sportbezogene Lehrgänge
- Kontaktverbot (Sparring, PÜ, BS, Pratze, etc.)
- Vereinstraining Indoor (voraussichtlich nur bis zur gesetzlichen Neuregelung 02.06.)
- Aus- und Fortbildungsbetrieb (vorläufig bis Klärung gesetzlicher Regeglung und neue     Beschlussfassung durch Taskforce).
- Die Beschränkungen gelten auch für den BSP Heidelberg.

"Die BVBW-Vereine haben gezeigt, dass Sie mit der großen Verantwortung umgehen können. Euer Umgang mit der Situation hat viele Medien, Institutionen und Menschen begeistert", richten Hamann und Vlcek das Wort an die Vereine, die inzwischen mit den Hufen scharren.

Zwar befinde man sich in einer Phase der Öffnungen. Auch im Sport seine die ersten positiven Schritte in eine neue Normalität spürbar. Die Taskforce selbst habe die Indoor-Trainingsbetriebe am Bundesstützpunkt, den Landesstützpunkten und den Talentzentren vorbereitet und begleitet. Nun komme man in die Öffnungsphase des Outdoortrainings für die Vereine. In den kommenden Wochen rechne man auf "weitere Schritte im Sinne unseres Sports", heißt es in der Mitteilung an die Vereine.

Doch zugleich appellieren Hamann und Vlcek "eindringlich an eure Verantwortung". Wenn die Boxgemeinschaft in Baden-Württemberg jetzt einen kühlen Kopf bewahre, die Regeln umsetze und positive Trainingsakzente setze, dann ginge sie nicht als Verlierer aus dieser Krise hervor.

"Entscheidend ist, dass keine Alleingänge durchgeführt werden", betonen die Verantwortlichen. Jeder möge einen anderen Blickwinkel auf die aktuelle Situation haben. Dies ändere aber nichts an der Gesetzeslage und den weiteren Entwicklungen. Man haben aber die Chance, die Entscheidungsträger positiv zu beeinflussen.

"Unser Ziel ist die Wiederaufnahme des Kontaktsports unter höchstmöglichen Sicherheitsstandards. Dazu müssen wir aber Vertrauen bei den Entscheidern fördern", teilen Hamann und Vlcek mit. Verantwortungsvolles Handeln bei den Verein sei gefragt, um mit den Behörden in die Diskussion zu gehen. "Daher bitten wir eindringlich: Seid solidarisch, haltet die Regeln ein und lasst uns gemeinsam an einem Ende des Taus ziehen", so der Verbandspräsident und der Sportdirektor.

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