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DBV-Athletensprecherin Apetz im Spiegel-Interview für Verschiebung der Olympischen Spiele

Haan. Die Athletensprecherin des Deutschen Boxsport-Verbands (DBV), Nadine Apetz, hat nach dem Abbruch der europäischen Olympiaqualifikation in London dem Spiegel-Magazin ein bemerkenswertes Interview gegeben. Ihren Aussagen ist in Anbetracht der weltweiten Corona-Krise nichts hinzuzufügen.

In dem Interview spricht sich die jeweils Dritte der Weltmeisterschaften und der Europameisterschaften 2018 nämlich klar dafür aus, die Olympischen Sommerspiele von Tokio, die nach bisherigem Stand am 24. Juli eröffnet werden sollen, zu verschieben.

Die 1986 geborene Biologin und Neurowissenschaftlerin aus Haan beschreibt in dem Gespräch ihren Frust über den Abbruch der Quali in London kurz vor ihrem entscheidenden Kampf, bei dem sie sich Chancen auf ein Olympiaticket ausrechnen durfte. Da habe sie sich schon die Frage gestellt, ob man dieses Turnier überhaupt hätte starten lassen sollen.

„Eine Verschiebung der Spiele wäre sportlich die beste Lösung", sagt Apetz an einer Stelle aufgrund der katastrophalen Bedingungen für die Qualifikation wegen der Corona-Pandemie. Apetz antwortete Nein auf die Frage, ob sie es für realistisch halte, dass die Spiele dieses Jahr stattfinden können.

Apetz erklärte dem Interviewer Thilo Neumann: „Als Sportlerin müsste ich lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass ich mich schon gerne dieses Jahr qualifizieren und das Ticket in der Tasche haben möchte." Aber „Gesundheit, soziale Verantwortung, Planungssicherheit - das alles ist selbstverständlich weitaus wichtiger."

Corona_Klitschko
Mithelfen und zu Hause bleiben - es kommt auf jeden an: Deshalb unterstützt auch der ehemalige Profiweltmeister und Olympiasieger Wladimir Klitschko die Kampagne des Bundesgesundheitsministeriums "Zusammen gegen Corona". Foto: Bundesministerium für Gesundheit.
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