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Wegen Corona-Epidemie: BVBW stellt ebenso wie DBV Sportbetrieb vorerst ein

Salem/Kassel. Da sich das neuartige Coronavirus weiter verbreitet, sind weitergehende Maßnahmen erforderlich. Deshalb werden ab sofort alle bislang geplanten Maßnahmen des Box-Verbands Baden-Württemberg (BVBW) bis Ende Mai ausgesetzt.

Davon betroffen
sind Blockinternat, Verbandstag, Versammlungen, Lehrgangsmaßnahmen, Trainingslager, Turniere und Wettkämpfe.

Diese und weitere weitreichende Entscheidungen hat die Ende Februar gebildete Task Force des Landesverbands um BVBW-Präsident Uwe Hamann (Salem) getroffen.

Der BVBW erklärt alle bereits ausgestellten Veranstaltungs- und Startgenehmigungen im Zeitraum ab sofort bis Ende Mai für ungültig.

Für den Zeitraum ab sofort bis Ende Mai werden keine weiteren Veranstaltungs- und Startgenehmigungen mehr ausgestellt.

Das Offene Training an den Landesstützpunkten ist bis Ende Mai ausgesetzt. Der Bundesstützpunkt in Heidelberg hat das öffentliche Training bis auf Weiteres eingestellt.

Grundlage für diese Maßnahmen
sind die aktuellen Empfehlungen respektive Vorgaben der maßgeblichen Stellen Robert-Koch-Institut (RKI), Bundes- sowie Landesgesundheitsminister und Gesundheitsämter.

„Die Weiterführung oder Einschränkung des täglichen Vereinstrainings obliegt der alleinigen Entscheidungsbefugnis der Vereine“, heißt es in der Mitteilung der BVBW-Task Force. Der BVBW empfiehlt weiterhin, regelmäßig Kontakt zum Gesundheitsamt zu suchen und bei Weiterführung des Trainings die Hygienemaßnahmen vor Ort strikt durchzusetzen.

Der BVBW bitte die Mitgliedsvereine um Verständnis für diese weitreichenden Maßnahmen. „Wir wünschen uns und Euch, dass wir uns alle bald wieder bei bester Gesundheit am Ring die Hand reichen, wenn der Gong erstmals wieder ertönt“, schreibt Hamann.

Auch der Vorstand des Deutschen Boxsport-Verbands (DBV) hat einstimmig entschieden, bis voraussichtlich 29. Juni 2020 den Sportbetrieb einzustellen. „Diese drastische Entscheidung wurde aufgrund der Empfehlungen der Behörden und des Robert-Koch-Instituts und aus Gründen der Sorge um die Gesundheit und Sicherheit unserer Athlet/innen, Betreuer/innen und Zuschauer/innen getroffen“, erklärte DBV-Präsident Erich Dreke laut Pressemitteilung von heute.

Diese DBV-Entscheidung betrifft:

Absage des Bundesligakampfes am 14.03.2020
in Darmstadt (Boxteam Hessen vs. BSK Hannover-Seelze) und alle Kämpfe des Halbfinals und Finales der 1. Bundesliga.

Dies betrifft auch die am Rande des Bundesligakampfes am 14.03.2020 vereinbarten Ausscheidungskämpfe für die U 19 Europameisterschaft

Absage der Deutschen Meisterschaften DM U 17 in Wittenburg
(21. Bis 25.4.2020), DM U 15 in Lindow (12. bis 15.5.2020) und DM U 19 in Velbert (26.5. bis 05.07.2020)

Absage des Vorbereitungslehrgangs für die U 19 Nationalmannschaft
vom 25.03. bis 01.04.2020 in der Ukraine und der Teilnahme an der EM U 19 in Montenegro vom 22.04. bis 03.05.2020.

Absage des Cologne Boxing World Cups (17. bis 20.06.2020)

Für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele hat dies zurzeit keine Auswirkungen
, alle BundeskaderathletInnen haben aufgrund der Absage keine Nachteile zu befürchten.

„Wir werden die weitere Entwicklung genau beobachten und entsprechende Entscheidungen bezüglich der späteren Durchführung von Veranstaltungen zeitnah treffen und kommunizieren. Wir empfehlen dringend, dass unsere Landesverbände und Untergliederungen die gleichen Maßnahmen treffen“ so Dreke abschließend.

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